Italienisch

Amtssprache in: Italien, Schweiz, San Marino, Vatikan
Für den gesamten italienischen Sprachraum typisch ist eine Diglossie: das heißt, dass Hochitalienisch nur im Schriftlichen und in formalen Situationen verwendet wird, zur informellen mündlichen Kommunikation aber der jeweilige Dialekt (dialetto).
Man unterscheidet nord-, mittel- und süditalienische Sprachen bzw. Dialekte.
Die einzelnen Dialekte des Italienischen unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander; manche Sprachvarietäten werden als eigenständige Sprachen eingeordnet (Toskanische, Sizilianische, Sardische oder Venezianische).

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Sprachencode:
 it, ita

Zahl der Muttersprachler: rund 65 Millionen

Alphabet: lateinisch, 21 Buchstaben
Im Italienischen gibt es im Gegensatz zum Deutschen die Buchstaben k“, „j“ und „w“ nicht.
Das „k“ wird mit „ch“ wiedergegeben, Buchstabe „v“ reicht im Italienischen aus, es wird immer als „v“ ausgesprochen (im Gegensatz zum Deutschen: „v“ oft als „f“ ausgesprochen).

Sprachfamilie: Indoeuropäisch, Romanisch, Italo-Dalmatisch

Sonderheit:
Das Italienische unterscheidet nur zwei Geschlechter, das männliche und das weibliche und kennt keine Entsprechung für Neutrum „das“.
Groß- und Kleinschreibung ist ähnlich wie im Englischen, die Substantive werden klein geschrieben (die Ausnahme sind Eigennamen oder Höflichkeitsform).