Dänisch / dansk sprog

Amtssprache in: Dänemark (5,5 Millionen) inkl. Färöer-Inseln (50.000), es ist zweite Amtssprache in Grönland (neben Grönländisch) und auf den Färöern (neben Färöisch).

Sprachencode: da, dan

Zahl der Muttersprachler: Rund 5,6 Millionen

Sprachfamilie: Indoeuropäisch, Nordgermanisch, Ostskandinavisch

Alphabet:
lateinisch, 29 Buchstaben

Dazu gibt es drei Sonderzeichen:

  • Æ, æ:
    Typographisch gesehen ist das Æ eine Ligatur aus A und E. Es entspricht dem deutschen Ä.
  • Ø, ø:
    Graphiegeschichtlich handelte es sich beim Ø ursprünglich um eine Ligatur von O und E. Es entspricht dem deutschen Ö.
  • Å, å:
    Das Å (auch „bolle-Å“ genannt, was so viel bedeutet wie „Kringel-Å“) ist mit der dänischen Rechtschreibreform von 1948 eingeführt worden. Es ersetzt das ältere Doppel-A (Aa, aa), das nur noch für Eigennamen und auf „antiken“ Beschriftungen, aber nicht mehr in der sonstigen Schriftsprache verwendet wird. Seit 1984 ist bei Ortsnamen jedoch wieder die Schreibung mit Aa zulässig, und einige Orte wünschen diese alte Schreibweise. Der Kringel auf dem Å ist graphiegeschichtlich ein kleines O, womit angedeutet wird, dass es sich um einen ursprünglich (langen) A-Laut gehandelt hat, der im Laufe der Sprachgeschichte – wie in vielen germanischen Sprachen und den meisten deutschen Dialekten – in Richtung O verdumpft wurde. Die Stadt Ålborg z. B. wird somit wie „Ollbor“ ausgesprochen. Auch sonst kennt das Dänische keine Vokalverdopplungen in der Schrift, wohl aber bei Konsonanten.

Tipps und Tricks:

Unter Windows können die Zeichen durch Druck auf die Alt-Taste und Eingabe der Zeichencodes aus Codepage 850 auf dem Ziffernblock der Tastatur eingegeben werden.

BuchstabeWindows
ÆAlt + 146
æAlt + 145
ØAlt + 157
øAlt + 155
ÅAlt + 143
åAlt + 134